Ozon

EIN NATÜRLICHER UND EFFIZIENTER REINIGER

Ozon entsteht auf natürliche Weise aus normalem Luftsauerstoff. Es besteht aus drei Sauerstoffatomen. Als Gas in hohen Konzentrationen eingeatmet, kann es gefährlich sein.

Ozon wurde 1840 entdeckt. Seinen Namen erhielt es von dem griechischen Wort „Ozein“, zu Deutsch „Riechen“. Es ist ein natürliches, farbloses oder hellblaues Gas, das einen charakteristischen Geruch verströmt. Dieser an Chlor erinnernde Geruch kann bei Gewittern auftreten. Aufgrund der atmosphärischen Entladungen entsteht hierbei Ozon.

VIELSEITIGE EINSATZBEREICHE

Ozon wird seit langem für eine ganze Reihe von Anwendungsbereichen in der Industrie eingesetzt:

  • Herstellung von Arzneimitteln und synthetischen Schmiermitteln.
  • Bleichen von Zellstoff und Textilprodukten.
  • Desinfektion von Luft und Wasser. Ozon tötet Schimmelpilzsporen, Bakterien und andere Mikroorganismen ab. In vielen Teilen der Welt wird Ozon anstelle von Chlor zur Trinkwasserreinigung eingesetzt. Ozon bildet keine organischen Chlorverbindungen und hinterlässt nach dem Reinigungsprozess keine Rückstände im Wasser.
  • Desinfektion von Wäsche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und in der Lebensmittelindustrie.
  • Abtöten von Bakterien, Hefen, Schimmel und Insekten in Lebensmitteln und Getreidelagern.
  • Geruchssanierung bei Möbeln nach Brand- oder Tabakrauchschäden.

GRENZWERTE FÜR OZON

Der hygienische Grenzwert für Ozon beträgt:

  • AGW (Arbeitsplatzgrenzwert) 0,1 ppm (gilt für die Exposition an einem Arbeitstag, d. h. für 8 Stunden).
  • STEL (Grenzwert bei kurzfristiger Exposition) 0,3 ppm (gilt für einen Referenzzeitraum von 15 Minuten).

(Laut AFS (Schwedische Vorschriften für den Arbeitsschutz) 2005:17, hygienische Grenzwerte und Maßnahmen gegen Luftverunreinigungen).

OZONSCHICHT

Ohne Ozon könnten wir nicht überleben. Die Ozonschicht in der Stratosphäre schützt die Erde vor schädlicher UV-Strahlung und verhindert, dass es auf der Erde zu warm wird.